In der ersten Stufe der Stufenausbildung lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb
während des 1. Ausbildungsjahres z.B.:
wie man Untergründe prüft und bewertet und wie man sie für Beschichtungen vorbereitet,
welche Möglichkeiten der Behandlung, Beschichtung und Gestaltung es gibt und wie man sie realisiert,
wie Farbtöne gemischt und nachgemischt werden,
wie man durch Streichen, Rollen und Spritzen Beschichtungen ausführt,
wie man Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten durchführt,
welche Schutzmaßnahmen man für die nicht zu bearbeitenden Flächen und Objekte durchführt,
was beim Ausgleichen von Unebenheiten zu beachten ist,
wie Vorlagen für kommunikative und dekorative Gestaltungselemente hergestellt, maßstabsgerecht übertragen und angewendet werden.
während des 2. Ausbildungsjahres:
wie man Oberflächen mit Mustern, Werkstrukturen und durch Beschichtungsstoffe gestaltet,
wie man Ausbau- und Montagearbeiten durchführt,
wie man Kundenwünsche in die Auftragsausführung einbezieht und dokumentiert,
was beim Erstellen von Zeichnungen und Farbplänen zu beachten ist,
wie Messungen durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert werden,
was beim Abdichten von Baufugen zu beachten ist,
wie man Informationen erfasst, aufbereitet und dokumentiert,
wie man Gefahrstoffe erkennt und wie Abfallstoffe gelagert werden sowie deren Entsorgung veranlasst wird,
was beim Auf- und Abbau von Arbeitsgerüsten und bei der Bedienung von Hubarbeitsbühnen beachtet werden muss,
wie Kunden informiert werden sollen.
In der zweiten Stufe der Stufenausbildung zum Maler und Lackierer/zur Malerin und Lackiererin der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung lernen die Auszubildenden darüber hinaus
wie man Raumkonzepte und Fassadengestaltungen entwirft,
wie Tapezier-, Klebe- und Spannarbeiten durchgeführt werden und wie man Formen, Abgüsse und Dekorelemente modelliert und montiert,
wie man Oberflächeneffekte mit Beschichtungsstoffen, Lasuren, Applikationen, Bronzetechniken und Blattmetallauflagen herstellt,
was beim Anfertigen und Umsetzen von Entwürfen für kommunikative und dekorative Gestaltungen beachtet werden muss,
wie vorbeugende Holz- und Bautenschutzmaßnahmen durchgeführt werden und wie man Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten an Holzkonstruktionen beseitigt,
wie Natursteine, Sichtmauerwerk und Betonoberflächen gereinigt werden ,
wie man Dämmungen und Trennschichten einbaut,
wie Wärmedämm-Verbundsysteme erstellt werden,
wie man Witterungs- und klimatische Messungen objektbezogen dokumentiert und bewertet.
Außerdem erfahren die Auszubildenden:
welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen,
wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren,
wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden,
wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden.
In der Berufsschule stehen folgende Lernfelder auf dem Stundenplan:
Metallische Untergründe bearbeiten,
Nichtmetallische Untergründe bearbeiten,
Oberflächen und Objekte herstellen,
Oberflächen gestalten,
Schutz- und Spezialbeschichtungen ausführen,
Instandhaltungsmaßnahmen ausführen,
Dämm-, Putz- und Montagearbeiten ausführen,
Oberflächen und Objekte bearbeiten und gestalten.
In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung darüber hinaus:
Innenräume gestalten,
Fassaden gestalten,
Objekte in Stand setzen,
Dekorative und kommunikative Gestaltungen ausführen.
Bewerbung
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung einen tabellarischen Lebenslauf mit Lichtbild, sowie die letzten beiden Schulzeugnisse bei.









